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Krankheiten des Kreislaufsystems weiterhin häufigste Todesursache in NRW
Dienstag, 31. Juli 2007
Krankheiten des Kreislaufsystems weiterhin häufigste Todesursache in NRWIm Jahr 2006 verstarben in Nordrhein- Westfalen 183 741 Personen ( 97 192 Frauen und 86 549 Männer). Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren Erkrankungen des Kreislaufsystems (43 Prozent aller Todesfälle) weiterhin Todesursache Nummer eins.

Von den Kreislauferkrankungen hatten die sog. ischämischen Herzkrankheiten, wie Herzinfarkt oder koronare Herzerkrankungen, das größte Gewicht (17 Prozent). Zweithäufigste Todesursache waren "bösartige Neubildungen" (Krebserkrankungen), die für etwa jeden vierten Todesfall ursächlich waren (26 Prozent), gefolgt von Krankheiten des Atmungssystems (8 Prozent) wie Lungenentzündung, Grippe oder Asthma.

Die Erkrankungen des Kreislaufsystems gehören zu den Ursachen, an denen Menschen vor allem in hohem Alter sterben. So waren nahezu drei Viertel der an Kreislauferkrankungen Gestorbenen bereits mindestens 75 Jahre alt. Aufgrund der höheren Lebenserwartung der Frauen waren zwei von drei dieser gestorbenen Personen weiblich. Im Unterschied dazu waren aber bei der Krebssterblichkeit mehr Männer als Frauen betroffen (25 316 Männer gegenüber 22 843 Frauen); vor allem an bösartigen Neubildungen der Atmungsorgane starben mehr als doppelt so viele Männer (7 775 Fälle) wie Frauen (3 456). (LDS NRW)


 
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