| Für Gartenfreunde aus Radevormwald - Alte Hortensiensorten gesucht |
| Donnerstag, den 08. November 2007 um 19:12 Uhr | ||||
Radevormwald Am Samstag, den 03. 11. folgten über 70 Gäste der Einladung der Bergischen Gartenarche, um sich bei Kaffee und Kuchen über die Neuheiten des NABU-Arbeitskreises zur Erhaltung traditioneller Nutz- und Zierpflanzen zu informieren.
Eine Auswahl der schönsten Bilder des Fotowettbewerbs „Alte bergische Bauerngärten im Fokus“ schmückte den Veranstaltungsort. Über die ersten Preise, ein Lamatrecking im Bergischen Land und einen Insektenblock, sowie signierte Fachlektüre von Marie-Luise Kreuter, in den beiden Kategorien Detailaufnahme und Gartenaufnahme, freuten sich August Esser aus Kürten und die Eheleute Schewe aus Wiehl.
Gespannt lauschten die Gäste der bekannten Gartenbuchautorin Marie-Luise Kreuter. Sie stellte die drei Arche-Schaugärten vor, von denen der jüngste in diesem Jahr im Eingangsbereich des Bergischen Freilichtmuseums Lindlar eingerichtet wurde. In den Schaugärten werden mittlerweile an die 180 von der Arche aufgespürte altbewährte Pflanzen kultiviert und vermehrt. Vor allen Dingen sollen sie aber Lust auf die traditionelle Vielfalt wecken und noch mehr Gartenbesitzer dazu bewegen, sich mit der Übernahme einer Pflanzen-Patenschaft an dem Erhalt dieser „Gartenschätze“ zu beteiligen.
Große Überraschung löste Marianne Frielingsdorf bei den Gästen aus, als sie bekannt gab, dass das Konzept die Bergische Gartenarche bei der UN-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn als Modellprojekt vorgestellt werden soll.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde die Hortensie als „Arche-Pflanze 2008“ bekannt gegeben. Kathi Hentzschel, Arche-Mitglied und Gartenexpertin, berichtete, dass diese Pflanze mit ihren prächtigen, meist kugeligen Blütenständen früher vor allem zur Kommunion und Konfirmation verschenkt wurde. Die Blume wurde später in den Garten gepflanzt und da erinnert sie noch heute so manchen an seine Kindertage. Die Gartenarche ruft dazu auf, ihr über 50 Jahre alte Hortensien zu melden und mit der Abgabe von Stecklingen zum Erhalt der alten Sorten beizutragen.
Weitere Infos unter www.nabu-oberberg.de oder bei Ingrid Langlotz (02261-75306). Per Email erreichen Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Text: NABU/RV |