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Sonntag, den 06. Januar 2008 um 18:03 Uhr |
Oskar Lafontaine
Wenn die Bundeskanzlerin sich in der Diskussion um Lohnsteigerungen darauf zurückzieht, dass "Löhne erarbeitet werden müssten", verhöhnt sie die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Deren Einkommen sind seit Jahren rückläufig, so Oskar Lafontaine.
Explodiert sind lediglich die Managergehälter und die durch die Arbeit der Beschäftigten erwirtschafteten Gewinne erklärt Oskar Lafontaine, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE zu den jüngsten Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Entwicklung der Löhne in Deutschland.
Die angemessene Teilhabe an den erarbeiteten Produktivitätsgewinnen ist den Lohnempfängern über die letzten zehn Jahre vorenthalten worden. Gerade heute hat der Papst dazu aufgerufen, "das Gemeinwohl Aller dem Luxus Weniger und dem Elend Vieler vorzuziehen." Die Bundeskanzlerin sollte sich auf die christlichen Wurzeln ihrer Partei zurückbesinnen und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht länger für dumm verkaufen.
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Info Radevormwald wurde am 16. Mai 2009 eingestellt. Wir danken unseren zahlreichen treuen Lesern.