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Mittwoch, den 02. April 2008 um 02:56 Uhr |
Agentur für Arbeit
Nach leichten Steigerungen in den letzten beiden Monaten setzte im März eine Wende der Entwicklung ein, denn die Zahl der Arbeitslosen sank in Radevormwald wieder. Arbeitslosenindikator 8,1 VM Veränd.% -5,7 VJM Veränd.% -24,2
Zwischen Radevormwald und Wipperfürth wuchs im März das Stellenangebot der Betriebe um 23 oder 12,3 Prozent auf 210 Stellen für eine normale sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Gesucht wurden vor allem Zerspanungsmechaniker Drehtechnik, Elektroinstallateure, Schlosser, flexible Hilfskräfte, Bürofachkräfte, Kunststoffverarbeiter und Ingenieure.
Vermehrt konnten Arbeitslose in eine neue Beschäftigung vermittelt werden bzw. auch durch Eigeninitiative erfolgreich sein. Die Witterung der letzten Tage ließ zwar kaum den Gedanken an den beginnenden Frühling aufkommen, jedoch hat sich auf dem Arbeitsmarkt eine Entwicklung eingestellt, die jahreszeitüblichen Verläufen entspricht. Dabei bezieht sich der weitaus größere Teil des Stellenangebots auf witterungsunabhängige Berufe. Der Arbeitsmarkt in der Region erwies sich nicht nur für jüngere Arbeitslose als aufnahmefähig, auch Arbeitslose der 50plus-Generation konnten von der Entwicklung profitieren. So mündeten – im Gegensatz zu den letzten Monaten - mehr Arbeitslose in eine Beschäftigung als andererseits Arbeitnehmer ihre Stellen verloren. Die vermehrten Beschäftigungsaufnahmen wurden auch durch betriebliche Trainingsmaßnahmen unterstützt, die zu einem sehr hohen Anteil in eine anschließende Beschäftigung münden.
„Dieser Rückgang ist neben der Konjunkturerholung auch auf die Erfolge der Organisationsreformen in der Bundesagentur für Arbeit sowie das Zusammenwirken der Kompetenzen von Kommunen und Agentur in den drei Arbeitsgemeinschaften der Region zurückzuführen“, kommentiert Martin Klebe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, diese Entwicklung.
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Info Radevormwald wurde am 16. Mai 2009 eingestellt. Wir danken unseren zahlreichen treuen Lesern.