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Todesfälle unter Rauchern angestiegen
Mittwoch, 28. Mai 2008
Rauchen ist blöd
Rauchen ist blöd
Da Raucher mit teilweise skurrilen Argumenten auf ihre Rechte pochen, vermittelt zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2008 das Statistische Bundesamt harte Fakten. Ein Blick in die amtlichen Statistiken anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai zeigt ein durchwachsenes Bild zum Rauchverhalten in Deutschland: Während in den letzten Jahren sowohl die Einfuhr als auch der Verbrauch von versteuerten Zigaretten zurückgingen, hat der Konsum anderer Tabakwaren sowie die Zahl der in der Folge von Tabakkonsum Verstorbenen zugenommen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, starben im Jahr 2006 bundesweit 42 348 Personen (30 249 Männer und 12 099 Frauen) an Krebserkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Das waren 5,1% aller Sterbefälle. Im Vergleich zum Jahr 2000 sind damit 4,5% mehr Personen an diesen Krankheiten (Lungen-, Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs) gestorben. Damals starben 40 553 Personen (30 526 Männer und 10 027 Frauen), dies waren 4,8% aller Gestorbenen. Diese Steigerung wurde vor allem durch eine Zunahme der Frauen unter den Gestorbenen getragen, deren Anteil seit 2000 um 3,9 Prozentpunkte von 24,7% auf 28,6% gestiegen ist. Das durchschnittliche Alter der an Lungen-, Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs Gestorbenen lag 2006 mit 69,5 Jahren um sieben Jahre niedriger als das der Gestorbenen insgesamt mit 76,5 Jahren. Es muss außerdem davon ausgegangen werden, dass bei einer Vielzahl von weiteren Todesfällen wie beispielsweise bei Verstorbenen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) der Konsum von Tabak mit zum Tode beigetragen hat.

 
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