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Schwerbehinderte Menschen in NRW
Freitag, 13. Juni 2008
Schwerbehinderte Menschen in NRW
Schwerbehinderte in NRW
Ende 2007 lebten 1,64 Millionen schwerbehinderte Menschen in NRW. Davon fallen fast 23 000 Schwerbehinderte auf den Oberbergischen Kreis. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 0,2 Prozent mehr als bei der letzten Erhebung Ende 2005, aber 9,4 Prozent weniger als vor zehn Jahren (1997: 1,81 Millionen).

Jede zwölfte NRW-Bürgerin und jeder zehnte NRW- Bürger gelten damit derzeit als schwerbehindert; im Sinne dieser Statistik sind das nur Personen, deren Grad der Behinderung von den Versorgungsämtern auf 50 oder mehr festgesetzt wurde. Mehr als die Hälfte (56,8 Prozent) der Betroffenen war mindestens 65 Jahre alt. Nahezu ein Viertel der schwerbehinderten Menschen weist den maximalen Grad der Behinderung von 100 auf.

Die Beeinträchtigung der Funktion innerer Organe ist Hauptbehinderungsart bei 22,0 Prozent aller schwerbehinderten Personen in NRW. Am zweithäufigsten mit 15,5 Prozent kommen Behinderungen der Kategorie "Querschnittslähmung, zerebrale Störungen, geistig-seelische Behinderung sowie Suchtkrankheiten" vor, gefolgt von "Verlust oder Teilverlust und Funktionseinschränkungen von Gliedmaßen" mit 13,1 Prozent. Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule betrafen 12,0 Prozent, Blindheit oder Sehbehinderung 4,2 Prozent, "Sprach- und Sprechstörungen, Taubheit, Schwerhörigkeit, Gleichgewichtsstörungen" 3,7 Prozent der schwerbehinderten Menschen. (LDS NRW)



 
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