| Spielvereinigung Radevormwald droht Insolvenz |
| Mittwoch, den 18. Juni 2008 um 12:24 Uhr |
Der Spielvereinigung Radevormwald droht Insolvenz und Absturz in die Kreisklasse C, nachdem der ehemalige Vorsitzende Frank Neumann durch das Landgericht Osnabrück zu 4 Jahren Gefängnis wegen Untreue verurteilt wurde.
Das Ende ist bitter, Ruhm und Ehre durch den 2. Tabellenplatz in der Verbandsliga sind Vergangenheit.
Unterschlagungen in Höhe von 1,45 Millionen Euro konnten die Richter der 2. Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Osnabrück dem früheren Vorsitzenden der Spielvereinigung Radevormwald Frank Neumann nachweisen. Der 47- jährige Neumann hatte in 56 Fällen größere Beträge bei seinem Arbeitgeber unterschlagen. Die Gelder sollen zum größten Teil in die Spielvereinigung Radevormwald gesteckt worden sein, um Spieler für den Aufstieg zu bezahlen. Die Quittung erhalten möglicherweise nun die Beteiligten durch die Steuerfahndung Köln, die wegen Steuerhinterziehung und nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge ermittelt. Forderungen in Millionenhöhe würden dem Verein wirtschaftlich das Genick brechen. So wird öffentlich schon über Insolvenz und Vereinsneugründung spekuliert, um sich den möglichen haftungsbedingten Forderungen entledigen zu können. Mitglieder des Vorstandes der Spielvereinigung sollen mittlerweile eidesstattlich erklärt haben, von alledem nichts gewusst zu haben. Ob damit eine Insolvenz abgewendet werden kann, bezweifeln nicht nur Insider.
siehe dazu auch unseren Artikel vom 23. November 2007: Reinwaschung oder Volksverarschung bei der Spielvereinigung Radevormwald - Urban legt Fakten vor Tricksen, täuschen und tarnen bei der Spielvereinigung Radevormwald? Der ehemalige Jugendleiter, Rechtsanwalt Michael Urban, bezieht zu den aktuellen Entwicklungen Stellung und legt Fakten vor. Hier der ungekürzte Leserbrief! Leserbrief Herr Neumann hat öffentlich angekündigt (z.B. im RGA vom 31.10.2007), er werde durch "neutrale" Steuerberater- und Wirtschaftsprüfer die von ihm selbst geführte Jugendkasse überprüfen lassen. Die "Prüfung" soll die Steuerberatungsgesellschaft Kaib, Galldiks und Partner aus Remscheid durchgeführt haben. Anhand der von dem zurückgetretenen Jugendkassierer Herrn Bialke kopierten Belegen aus den Jahren 2006 und früher kann ich belegen, dass die Herren Steuerberater Kaib, Galldiks und Kollegen seit mehreren Jahren die von Herrn Neumann beauftragten Steuerberater der Spielvereinigung Radevormwald sind und für ihre Tätigkeiten regelmäßig Rechnungen an die Spielvereinigung Radevormwald versandt haben, die auch aus der Jugendkasse bezahlt worden sind. Herr Neumann als 1. Vorsitzender und Herr Elffering als Manager der 1. Mannschaft, der auch an dem Pressetermin teilgenommen hat, haben dies bewusst verschwiegen, um die Öffentlichkeit eine "neutrale" Prüfung vorzutäuschen. Dies sagt eigentlich schon alles. Das die Steuerberater der Spielvereinigung, die laut Zeitung auch an den Steuererklärungen für die Spielvereinigung im Jahre 2007 bisher tätig waren, sich nicht in der Öffentlichkeit präsentieren und reumütig vortragen, dass die Steuererklärungen im Jahr 2007 für die Spielvereinigung Radevormwald möglicherweise ohne Belege, Kassenbuch, Kontrolle der Einnahme und Ausgaben etc. angegeben worden sind, versteht sich von selbst. Nun zur Beantwortung der Frage, warum Herr Neumann keine neutralen Steuerberater/Wirtschaftsprüfer eingeschaltet hat. Noch letzte Woche wurde der ehemalige Jugendkassierer, Herr Bialke, von dem Rechtsanwalt der Spielvereinigung Radevormwald angeschrieben mit der Forderung, die Belege der Jugendkasse für das Jahr 2007 herauszugeben. Herr Bialke bestätigte dem Rechtsanwalt, dass er nie Belege für das Jahr 2007 erhalten hat sondern nur Kontoauszüge von Januar bis Mai 2007, die er zurückgab. Wenn Herr Neumann, der die Kontovollmacht in 2007 über das Jugendkonto hatte und über das Konto verfügte, bis es abgeräumt war, die Belege nicht hat und diese von Herrn Bialke anfordert, der sie auch nicht hat, dann sind die Belege zu Herrn Neumanns Kassenführung weiterhin verschwunden und es stellt sich die berechtigte Frage, welche Belege die Steuerberater geprüft haben wollen..... mehr |