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Radevormwalder Trinkwasser ist frei von Uran
Donnerstag, 7. August 2008
H2O
H2O
Bei einer in Jahre 2006 durchgeführten Erhebung der damaligen Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig, jetzt Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde, lag der Wert in Radevormwald mit <0,2 μg/l unter der Nachweisgrenze. Die SWR. bezieht Ihr Trinkwasser vom Wupperverband. Es handelt sich dabei um reines Oberflächenwasser von der Dhünntalsperre. Grundsätzlich ist Uran ein überall in der Umwelt vorhandenes Element. Spuren finden sich in der Erdkruste meist in Form von Mineralien. Dabei gibt es natürlich regionale Unterschiede.
 


Weitere Informationen:

Durch Auswaschung können Uranbestandteile in das Trinkwasser gelangen. Weder in der EU-Trinkwasserrichtline noch in der nationalen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) ist ein Grenzwert für Uran festgelegt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt einen Leitwert von 15 μg/l (Mikrogramm je Liter) als „gesundheitlich Lebenslang duldbar“ vor. Das Bundesumweltamt, als national zuständige Behörde empfiehlt 10 μg/l.

Messungen von Uran sind nicht vorgeschrieben. Die Trinkwasserversorger führen jedoch von sich aus Messungen zum Nachweis von Uran aus. Grundsätzlich ist Trinkwasser eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel. Die Unternehmen entnehmen stetig Proben, um die Trinkwasserqualität zu prüfen. Zusätzlich finden Kontrollen durch die Gesundheitsbehörden statt.
Um Ihre Produkte besser vermarkten zu können, haben die Mineralwasserhersteller einen eigenen Grenzwert festgelegt. Für Mineralwasserprodukte, die die Kennzeichnung „besonders geeignet für Zubereitung von Babynahrung“ bekommen wollen, liegt dieser bei weniger als 2 μg/l. Für die Gesetzlichen Vorgaben und die gesundheitlichen Bewertungen der Qualität des Trinkwassers in Deutschland sind das Bundesministerium für Gesundheit, sowie als zuständige Fachbehörde das Umweltamt zuständig.




 
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