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Viel Bewegung auf dem Ausbildungsstellenmarkt
Donnerstag, 28. August 2008
Viel Bewegung auf dem Ausbildungsstellenmarkt
Foto: Archiv
Auch kurz vor dem zweiten offiziellem Ausbildungsbeginn am 1. September sind weitere Bemühungen um Ausbildungsstellen notwendig – für Leverkusen und die bergischen Kreise kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Der Ausbildungsstellenmarkt im Bergischen zeigt auch in 2008 ein unausgewogenes Bild. Von Oktober bis August meldeten die hiesigen Betriebe 2.810 Berufsausbildungsstellen, 95 oder 3,3 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Andererseits kamen im gleichen Zeitraum 4.236 junge Männer und Frauen als Bewerber für eine Berufsausbildungsstelle zur Agentur für Arbeit, 936 oder 18,1 Prozent weniger. Damit hat sich die Relation Berufsausbildungsstellen je Bewerber von 0,56 im Vorjahr auf nunmehr 0,66 im aktuellen Jahr verbessert. Allein in den letzten vier Wochen wurden noch 99 Ausbildungsstellen aber auch 177 Bewerber/innen gemeldet. Gleichzeitig sank die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen um 182 und die der unversorgten Ausbildungssuchenden um 314. So standen im August den 399 noch unbesetzten Ausbildungsstellen 1.027 unversorgte Bewerber/ innen gegenüber. Diese Bewerber/innen können aber auch auf Ausbildungsstellen an Rhein und Wupper zurückgreifen. 28 Prozent der Auszubildenden haben ihren Ausbildungsplatz außerhalb des Bezirks der Agentur. Wer jetzt noch einen Ausbildungsplatz sucht, muss bei seiner Berufswahl auch Alternativen in Erwägung ziehen und andererseits mobil sein.

Die Ausbildungsmarktsituation in den drei Teilregionen des Bezirks wies durchaus Unterschiede aus:

· Während in den beiden Landkreisen mehr Ausbildungsstellen angeboten wurden, verringerte sich dieses Angebot in Leverkusen.

· Während in den beiden Landkreisen weniger Ausbildungsstellenbewerber unversorgt waren als im Vorjahr, ist in Leverkusen ihre Zahl noch gestiegen.

„Obwohl die meisten Betriebe ihre Ausbildungsplätze bereits meldeten und zahlreiche Verträge geschlossen wurden, bieten auch jetzt immer noch Unternehmen aktuelle Ausbildungsmöglichkeiten an, denn manche Ausbildungsstelle wurde nicht angetreten und mancher Betrieb hat sich noch kurzfristig entschlossen doch auszubilden bzw. mehr auszubilden. Daher sollten Schülerinnen und Schüler weiterhin engen Kontakt mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur halten und nicht resignieren“, macht Martin Klebe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur, den noch unversorgten jungen Männern und Frauen Mut. Unternehmen und Verwaltungen, die noch Ausbildungsstellen zu besetzen haben, sollten sich umgehend mit dem Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur in Verbindung setzen. Die Vermittler der Arbeitsagentur sind unter der Arbeitgeber-Hotline Tel: 01801 – 66 44 66 erreichbar. Martin Klebe: „Auch unter den Jugendlichen, die jetzt noch suchen sind geeignete Bewerber/innen dabei, die sich im Betrieb zu unverzichtbaren Mitarbeiter/innen entwickeln können.“

Weitere Informationsangebote:

Mit dem Virtuellen Arbeitsmarkt im Internet unter www.arbeitsagentur.de  bietet die Agentur für Arbeit Ausbildungsbetrieben wie auch Lehrstellenbewerbern einen umfassenden Vermittlungsservice an. Daneben können durch den Link auf BERUFEnet interessante Informationen rund um den Ausbildungsberuf abgerufen und durch den Link auf KURS die Ausbildungsangebote in Schulen und Hochschulen gefunden werden.

Foto: Agentur für Arbeit




 
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