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Donnerstag, den 09. April 2009 um 15:02 Uhr |
Im März blieb im Einzugsgebiet der Wupper niemand vom bergischen Regen verschont. Wie die Auswertung des Wupperverbandes zeigt, lagen die Regenmengen an den Messstellen des Verbandes bei über 100 Litern bzw. 10 Wassereimern pro Quadratmeter.
Die durchschnittlichen Regenmengen des Monats März wurden in diesem Jahr deutlich übertroffen. Sogar an der Messstelle im Klärwerk Leverkusen, der niederschlagärmsten Station im März, wurden 104,4 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Spitzenreiter war die Messstelle im Klärwerk Wermelskirchen mit 174,9 Litern pro Quadratmeter. An der Bever-Talsperre liegt die Regenmenge im März durchschnittlich bei 99 Litern pro Quadratmeter. Mit 164 Litern wurde der Durchschnitt um rund 65 Prozent übertroffen. An der Messstelle Lindscheid / Große Dhünn-Talsperre regnete es mit 156,1 Litern pro Quadratmeter im vergangenen März rund 73 Prozent mehr als im Durchschnitt. Einen vergleichbar nassen März gab es in Lindscheid zuletzt 1994 mit 157 Litern Niederschlag pro Quadratmeter. Die Wuppertaler Messstelle im Klärwerk Buchenhofen registrierte eine Monatsmenge von 154,6 Litern Regen und somit 66 Prozent mehr als im Durchschnitt. Ab dem 16. März machte der Regen eine vorübergehende Pause. Sowohl an der Bever-Talsperre als auch an den Messstellen Große Dhünn-Talsperre und Klärwerk Buchenhofen blieb es sechs Tage in Folge trocken. Pünktlich zum Tag des Wassers am 22. März setzte erneut Regen ein. Zum Teil fiel dann ergiebiger Dauerregen mit Tagesmengen von bis zu 24,6 Litern am 26. März an der Bever-Talsperre und um 19 Liter am 25. März an der Großen Dhünn-Talsperre und im Klärwerk Buchenhofen. Insgesamt brachte es der März auf 11 Trockentage an den Messstellen Bever-Talsperre und Buchenhofen und auf 10 Trockentage an der Großen Dhünn-Talsperre. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, war der März auch deutschlandweit nasser als im Durchschnitt. Mit etwa 75 Litern pro Quadratmeter lag die durchschnittliche Regenmenge um 32 Prozent über dem Mittel von 57 Litern pro Quadratmeter. (Quelle: www.dwd.de)
Wupperverband
Der Wupperverband wurde 1930 gegründet mit der Zielsetzung, die wasserwirtschaftlichen Aufgaben im 813 km² großen Einzugsgebiet der Wupper über kommunale Grenzen hinweg zu erfüllen. Für den Verband stehen als öffentlich-rechtliches Unternehmen nicht Gewinnorientierung, sondern der Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser im Mittelpunkt sowie vertretbare Kosten und maximale Leistung für Mitglieder und BürgerInnen. Der Wupperverband betreibt 12 Talsperren, 11 Klärwerke, eine Schlammverbrennungsanlage und weitere Anlagen, z. B. Hochwasserrückhaltebecken und Regenbecken. Er unterhält insgesamt rund 2.300 Kilometer Flüsse und Bäche. Verbandsmitglieder sind Städte und Gemeinden, Kreise, Wasserversorgungsunternehmen, Industrie sowie Gewerbe im Wuppergebiet.
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Info Radevormwald wurde am 16. Mai 2009 eingestellt. Wir danken unseren zahlreichen treuen Lesern.