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Stausee Beyenburg: Grünes Licht für Sanierung
Dienstag, den 28. April 2009 um 15:32 Uhr
Stausee Beyenburg: Grünes Licht für Sanierung - Foto: ArchivNachdem im August 2007 die Ausschreibung zur Sanierung der Absperreinrichtungen am Stausee Beyenburg kein akzeptables Ergebnis gebracht hatte, hatte der Wupperverband sein technisches Konzept überarbeitet und erneut ausgeschrieben. Inzwischen liegt das Ergebnis der neuen Ausschreibung vor. Die Gremien des Verbandes haben im April die für die Sanierung benötigten Finanzmittel in Höhe von rund 4 Mio. Euro freigegeben. Jetzt kann die Auftragsvergabe erfolgen. Die Baumaßnahme wird dann voraussichtlich Ende Mai beginnen. Das Projekt wird nach heutiger Einschätzung bis Anfang 2011 andauern. Nach der Einrichtung der Baustelle werden zunächst die Randmauern im Fels verankert. Anschließend wird der Grundablass saniert, bevor das Sektorwehr, der bewegliche Wehrverschluss der Anlage, gegen eine Fischbauchklappe ausgetauscht wird. Zum Schluss wird das feste Wehr instand gesetzt und schließlich der Fischaufstieg errichtet. Der Wupperverband ist generell bemüht, während der Bauzeit die Beeinträchtigungen für Anwohner und Sportvereine auf ein Minimum zu reduzieren. Für den Austausch des beweglichen Wehrverschlusses muss zwischen Oktober 2009 und April 2010 der Wasserstand des Stausees um einen Meter abgesenkt werden. Dies ist wichtig, um auch bei Sanierung des Wehrs das Wasser aus dem Stausee gefahrlos abführen zu können. Die Zeit bis zum Baubeginn wird genutzt, um die Betroffenen, z. B. Anwohner und Wassersportler, über die Sanierung und deren Auswirkungen zu informieren und die jeweiligen Ansprechpartner für einen guten Dialog innerhalb der Bauzeit mitzuteilen. Der Wupperverband wird die Bevölkerung über die Aktivitäten vor Ort auf dem Laufenden halten.

Wupperverband

Der Wupperverband wurde 1930 gegründet mit der Zielsetzung, die wasserwirtschaftlichen Aufgaben im 813 km² großen Einzugsgebiet der Wupper über kommunale Grenzen hinweg zu erfüllen. Für den Verband stehen als öffentlich rechtliches Unternehmen nicht Gewinnorientierung, sondern der Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser im Mittelpunkt sowie vertretbare Kosten und maximale Leistung für Mitglieder und BürgerInnen. Der Wupperverband betreibt 12 Talsperren, 11 Klärwerke, eine Schlammverbrennungsanlage und weitere Anlagen, z. B. Hochwasserrückhaltebecken und Regenbecken. Er unterhält insgesamt rund 2.300 Kilometer Flüsse und Bäche. Verbandsmitglieder sind Städte und Gemeinden, Kreise, Wasserversorgungsunternehmen, Industrie sowie Gewerbe im Wuppergebiet.

  Info Radevormwald wurde am 16. Mai 2009 eingestellt. Wir danken unseren zahlreichen treuen Lesern.

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