| Hotline Schweine-Grippe frei geschaltet |
| Donnerstag, den 30. April 2009 um 17:17 Uhr |
„Ein simpler, aber sehr effektiver Schutz vor Infektionskrankheiten stellt aber regelmäßiges Händewaschen dar. Daher steht unter www.mags.nrw.de/08_PDF/002/Hygiene_im_Alltag_Flyer.pdf der Flyer „Hygiene im Alltag. Influenza im Keim ersticken“ zur Verfügung, der wertvolle Tipps für alle Bürgerinnen und Bürger bietet.“ Sollte es im schlimmsten Fall zu einer Grippe-Pandemie kommen, sei Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt betonte Laumann. Seit Juni 2006 gibt es einen Pandemie-Plan. Der umfassende Plan richtet sich an Behörden und Einrichtungen des Gesundheitswesens und enthält Handlungsanweisungen im Falle einer Pandemie auf Landesebene. „Der Pandemie-Rahmenplan, der in meinem Ministerium erarbeitet wurde, berücksichtigt unter anderem den Personaleinsatz, die Krankenversorgung und das Zusammenspiel von Praxen und Krankenhäusern“, erklärt der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Er wird durch kommunale Pläne ergänzt. „Wir haben zusätzlich für 67 Millionen Euro zirka 6,35 Millionen Therapieeinheiten an antiviralen Medikamenten gekauft, die im Falle einer Pandemie jedem Erkrankten zur Verfügung stehen“, betonte Laumann. Nordrhein-Westfalen habe damit die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation eins zu eins umgesetzt. Die Verteilung werde dann über den pharmazeutischen Großhandel und alle Apotheken auf Verordnung von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erfolgen. „Die Arzneimittel sind ausreichend für die theoretisch angenommene Erkrankungsrate der WHO bei einer Pandemie von zirka 30 Prozent der Bevölkerung. Damit werden jedem potenziell Erkrankten die antiviralen Arzneien zur Verfügung stehen“ erklärte der Minister. „Damit nimmt Nordrhein-Westfalen unter den Ländern eine herausragende Position ein.“ Allgemeine Informationen zur Schweinegrippe sind auch über die Internetseite www.mags.nrw.de zu erhalten. |