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Montag, den 04. Mai 2009 um 17:06 Uhr |
Oberbergischer Kreis. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation WHO vergangene Woche die fünfte von sechs Warnstufen für eine Pandemie ausgerufen hat, macht das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises auf die Möglichkeiten zum persönlichen Grippeschutz aufmerksam.
Die Warnstufe fünf ist charakterisiert durch die Fähigkeit des Virus in mindestens zwei Ländern von Mensch zu Mensch übertragen zu werden. Im Oberbergischen Kreis sind bislang keine bestätigten Erkrankungen an der Influenza A/H1N1 aufgetreten. Dennoch kann nach Auffassung der WHO eine Pandemie, eine weltweite Ausbreitung dieses Grippevirus, unmittelbar bevorstehen. Das Gesundheitsamt empfiehlt zum persönlichen Grippeschutz:
• häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife nach Personenkontakten, nach Benutzung von Sanitäranlagen, vor der Zubereitung von Speisen und Getränken und vor dem Essen. Eine hilfreiche Anleitung zum Händewaschen ist im Internet unter www.wir-gegen-viren.de zu finden • beim Husten oder Niesen ein Einmaltaschentuch vor Mund und Nase zu halten oder in den Ärmel zu husten oder zu niesen • das Vermeiden des Händegebens • Augen, Nase und Mund nicht mit den Händen zu berühren.
Im Falle einer Erkrankung sind gegen das Virus wirksame Medikamente verfügbar, wie NRW-Gesundheitsminister Laumann in einer Pressemitteilung vom 29. April betonte. Das Land habe Arzneimittel für die theoretisch angenommene Erkrankungsrate der WHO von zirka 30 Prozent der Bevölkerung gekauft. Antworten auf Fragen zum Thema Influenza-Pandemie hat das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises in einem Flyer zusammen gestellt, der im Kreishaus und allen 13 Rathäusern der Städte und Gemeinden ausliegt oder unter den aktuellen Hinweisen auf der Internetseite des Kreises unter www.obk.de zu finden ist. Dort gibt es auch eine Reihe von Hinweisen auf andere informative Internetseiten zum Thema Influenza.
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Info Radevormwald wurde am 16. Mai 2009 eingestellt. Wir danken unseren zahlreichen treuen Lesern.