Info Radevormwald Tageszeitung
Banner
Home Schlagzeilen Radevormwald: Und schon wieder der mausgraue Anzug?
Radevormwald: Und schon wieder der mausgraue Anzug?
Donnerstag, den 14. Mai 2009 um 08:11 Uhr
Radevormwald: Und schon wieder der mausgraue Anzug?Matthias Buckesfeld, CDU Bürgermeisterkandidat für Radevormwald, scheint u.a. in einem neuen Leserbrief seine Verwunderung zum Ausdruck zu bringen über Kommentatoren, die sich z.B. mit der Farbe von Anzügen von Bürgermeisterkandidaten beschäftigen. Nun haben wir über die Suchfunktion der Seite Info Radevormwald nach dem Terminus "mausgrauer Anzug" gesucht, den aber nicht gefunden. Stattdessen fanden wir eine Email an Herrn Buckesfeld, die Jürgen Rohn privat an Matthias Buckesfeld am Mi 04.03.2009 18:04 verfasste. Da wir uns wiederholt konfrontiert sehen mit dem falschen Vorwurf, wir würden uns öffentlich mit der Anzugfarbe von Bürgermeisterkandidaten beschäftigen, veröffentlichen wir die Email zur Richtigstellung samt Anlagen.

Zitatanfang:

Betreff:  Königsmörder

Hallo Herr Buckesfeld,                                            Mi 04.03.2009

mein Schreiben erfolgt privat. Man will Sie möglicherweise politisch plattmachen. Herr Viebach hat zu Karneval, wo Sie früh im mausgrauen Anzug schon nach Hause gingen, später Pesch angesprochen, man müsse sich mal unterhalten. Im gestrigen Verkehrsausschuss wiederholte sich der Vorgang. Angeblich, trotz Einstimmigkeit im Vorstand im November, wären Teile der CDU in Rade unzufrieden. Pesch will Viebach Unterlagen vorlegen, wahrscheinlich die im Anhang. Es ist anzunehmen, das er die von Bretschneider hat.

Der CDU hätten Sie ja nur etwas von einer kleinen Maklerei für den Privatbereich  aber mit Provision erzählt. Aber Dienstleitungen zu NKF, Kanal- und Straßenkataster hätten eher eine andere Zielgruppe. Und der alte Rader Bauamtsleiter Herr Aschermann  wäre bei KommCon auch mit von der Partie gewesen.

Ich schulde Ihnen noch etwas. Fairness. Jetzt sind wir quitt. Hoffentlich kommen meine Hinweise früh genug.

Info Radevormwald ist Vergangenheit. Bei den Freunden, die ich habe, brauche ich keine Feinde mehr.

Gruß Jürgen Rohn

Zitatende

Wie der geneigte Leser erkennt, hatte Jürgen Rohn in dieser "privaten Email" an Herrn Buckesfeld einen mausgrauen Anzug angesprochen. Aufgrund des Inhalts und der Anlagen vermag der Leser sich selbst ein Bild zu machen, ob wir uns mit Anzügen auseinandersetzen. In einem öffentlichen Artikel war zuvor davon nicht die Rede nach unserem Kenntnisstand.

Angesichts der Email scheint die Anzugfarbe auch mehr als marginal zu sein. Wir sind Zeugen eines möglichen Komplotts geworden, wobei wir dies nur vom Hörensagen und nicht als Tatsache bestätigen können. Wir können daher die Inhalte nicht aus eigener Erfahrung als Tatsache bezeichnen. Die Anlagen geben aber Hinweise, das die Sache im Bereich des Möglichen liegen könnte.

Da die Vorwürfe gegen Herrn Buckesfeld, den wir immer noch als integer und kompetent betrachten, schon ungeheuerlich sind, würden wir es außerordentlich begrüßen, wenn er hierzu Stellung bezieht.

Den Schriftverkehr mit Herrn Pesch haben wir natürlich in dieser Sache auch noch vorliegen. Wenn er sein Einverständis als Urheber für die Veröffentlichung gibt, werden wir diesen Schriftverkehr ins Netz stellen.


  makler_buckesfeld.pdf 492.27 Kb 14/05/2009, 08:47 

  kommcon_september_2006.pdf 1.94 Mb 14/05/2009, 08:49 

  buckes-prior__sept06.pdf 1.09 Mb 14/05/2009, 08:51


Nun möchten wir aber Matthias Buckesfeld mit seinem letzten Leserbrief selbst zu Worte kommen lassen:

Lieber Herr Rohn !

Sie müssen schon etwas genauer lesen. Keinesfalls habe ich „behauptet“ dass Sie mich in Ihrem Kommentar etwa mit „Biedermann etc.“ bezeichnet hätten. Ich habe vielmehr meinen persönlichen Eindruck geschildert, dass Ihr „Stil“ –den ich Ihnen jederzeit gönne- mich durchaus in diesen Zusammenhang stellt. Nicht mehr und nicht weniger. Daher habe ich Ihnen hierzu auch gar keine „Vorwürfe“ gemacht. Was ich Ihnen allerdings in der Sache vorgeworfen habe –sofern man überhaupt von Vorwurf sprechen kann- ist die nach meiner Auffassung weitgehend fehlende Detailkenntnis zu den –von Ihnen- angesprochenen Sachthemen und der Eindruck dass Sie sich zwar offenbar bereits eine dezidierte Meinung gebildet haben, diese aber keinesfalls durch eigene Recherche, jedenfalls was meine Positionen betrifft, gewonnen haben können.

Ich habe übrigens auf Ihren Kommentar als Bürgermeister-Kandidat reagiert, nicht als Stadtratskandidat – daher war und ist es für mich diesbezüglich offenbar ein Stück irrelevanter als für Sie, wer wann in welcher Sitzung zu welcher Erkenntnis gekommen ist. Erstens spreche ich für mich und zweitens scheint es auch für Sie weiterhin viel wichtiger zu sein, auf welchem Wege und zu welcher Zeit man zu neuen Erkenntnissen gekommen ist. Ich sehe keinen Widerspruch darin, dass ich nach gründlicher Analyse des städtischen Haushalts zu einem ggfls. anderen Ergebnis gekommen bin als etwa die CDU in einer Ausschusssitzung. Klüger werden darf man ja wohl noch ? Ich fände es wünschenswert, wenn alle Ratsparteien –jenseits aller gegenseitiger gepflegter Vorurteile- endlich die Notwendigkeit erkennen würden, Handlungsweisen der Vergangenheit selbstkritisch zu hinterfragen und endlich gemeinsam mit den Bürgern die Karre aus den Dreck zu ziehen. Der „heilige Geist“ ist hierzu m.E. nicht vonnöten sondern allenfalls ein wenig Selbstkritik und Sachpolitik. Insoweit ist auch mein Hinweis auf die Kämmerin der Stadt Remscheid zu verstehen. Während nämlich in Radevormwald SPD-Fraktionsvorsitzender Stark kundtut, die Beantwortung der von der CDU-Fraktion gestellten Fragen lasse erkennen dass der Bürgermeister trotz der schwierigen Haushaltslage der Stadt eine sparsame Finanzwirtschaft mit den richtigen Prioritäten gestalte, weist die Remscheider Kämmerin zurecht darauf hin dass sich die Situation noch verschärfen wird. Auch in Radevormwald dürfte o.a. Aussage ein weiteres Stück überholt sein seit sich gestern ein weiteres Finanzloch beim life-ness aufgetan hat.

Ich habe mich in der jüngsten Vergangenheit durch Leserbriefe, Pressemitteilungen, Homepage, Gespräche mit Bürgern etc. klar zu diversen Themen wie z.B. life-ness, shared-services, Wülfing, Innenstadt, Haushalt, Gebäudewirtschaft, Energieverbrauch, Wirtschaftsförderung, Personal und Organisation der Stadtverwaltung konkret und detailliert positioniert und werde dies auch in Bürgerversammlungen weiterhin tun. Dies sind die Möglichkeiten, die einem BM-Kandidaten zur Diskussion zur Verfügung stehen. Auch die Rolle des „Ersten Bürgers“ habe ich –für mich- definiert. Dr. Korsten hat insofern mit all´ diesen Themen zu tun als er der „Geschäftsführer“ des „Konzerns Stadt“ und daher verantwortlich (!) für das Ergebnis ist – und das sieht leider katastrophal aus. Ihm kommt übrigens gerade in dieser kritischen Situation die entscheidende Moderatoren- und Vermittlerrolle zu. Ich erlebe seine Handlungsweisen aber mehr dadurch, dass er unter Hinweis auf unabänderliche „äußere Faktoren“ die eigenen Handlungsspielräume nur unzureichend nutzt.

Auch ich bin der Auffassung, dass Wähler „billigen Worthülsen“ nicht erliegen sollten. Dies gilt m.E. für BM-Kandidaten aber auch für Kommentatoren, die sich z.B. mit der Farbe von Anzügen von Bürgermeisterkandiaten beschäftigen….. Mit freundlichen Grüßen, Matthias Buckesfeld

Siehe dazu: Info Radevormwald und die Medienschelte aus Haan 



                  

  Info Radevormwald wurde am 16. Mai 2009 eingestellt. Wir danken unseren zahlreichen treuen Lesern.

Lottozahlen

Alle Angaben ohne Gewähr!
Powered by: Lottozahlen Script

Anzeige

Landhaus Önkfeld in Radevormwald

Umfrage

Wäre Bundestagswahl, wen würden Sie wählen?