Leserbrief: Ein Jahr abgeschnitten

Durch die Brückenerneuerung in Dahlhausen müssen die Anwohner weite Umwege fahren und der Wuppermarkt leidet unter Umsatzeinbußen. Die Lösung wäre die Öffnung der sog. Kinder-Chaussee

Die Brückenerneuerung in Radevormwald Dahlhausen ist besonders für die Anwohner der Wupperorte unzumutbar. Ein ganzes Jahr ist es beispielsweise für viele Dahlhausener nicht mehr möglich zu ihrem einzigen Nahversorger, dem Wuppermarkt, zu gelangen und dort die notwendigen Einkäufe zu tätigen. Es sei denn sie würden einen kilometerlangen Umweg in Kauf nehmen. Gleichermaßen ist für diese Menschen der Weg in die Rader Innenstadt versperrt. Manch einer wird sich nun wohl überlegen künftig gleich in Lennep einzukaufen. Was das für die Händler des Wuppermarktes und deren Umsätze ausmacht, kann sich jeder ausmalen.

Dabei gäbe es doch eine einfache Lösung, nämlich die Öffnung der sogenannten Kinder- oder Kinderwagenchaussee. Dies wurde bereits erfolgreich praktiziert, inklusive Ampelregelung an den Engstellen. Natürlich kann diese schmale Straße nicht den überörtlichen Verkehr aufnehmen, mittels einer Beschränkung auf Anwohner jedoch wäre eine tragbare Lösung für alle Beteiligten geschaffen. Hierzu sollten sich die politisch und ordnungstechnisch Verantwortlichen noch einmal ernsthafte Gedanken machen.


Dieter Strukmeier 

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